Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit in Schwaben

Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit in Schwaben

Organisatoren
Bezirksheimatpflege Schwaben; Schwabenakademie Irsee
Veranstaltungsort
Schwäbisches Bildungszentrum Irsee
Ort
Irsee
Land
Deutschland
Fand statt
In Präsenz
Vom - Bis
24.03.2023 - 25.03.2023
Von
Corinna Malek, Bezirksheimatpflege Schwaben

Mit den Themen Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit griff die Bezirksheimatpflege Schwaben zwei Themen auf, die seit Ende der 1990er-Jahre eine intensive Erforschung erfahren. Zugleich knüpfte die Bezirksheimatpflege an ihre eigene Tradition an, die NS-Geschichte in Bayerisch-Schwaben aufzuarbeiten, deren Ergebnisse seit Anfang der 2000er-Jahre publiziert wurden.1 Zum Ziel setzten sich die Organisatoren außerdem, erstmals die bis dato vorliegenden Ergebnisse zu Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter:innen in Schwaben zusammenzutragen und neue Impulse für weitere Forschungen zu geben. Im Zentrum stand dabei das Stalag VII B in Memmingen als zentraler Verteilungsknoten für den Einsatz von Kriegsgefangenen in ganz Schwaben. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch SYLVIA HEUDECKER (Irsee) und CHRISTOPH LANG (Augsburg) leitete dieser thematisch in die erste Sektion ein. Neben der allgemeinen begrifflichen Definition von „Kriegsgefangenschaft“ und „Zwangsarbeit“ nach Mark Spoerer2 stellte er den Bezug zur Region Bayerisch-Schwaben her und stellte den aktuellen Forschungsstand zum Arbeitseinsatz in Schwaben dar. Darüber hinaus ging er auf die derzeitigen Bestrebungen der Stadt Memmingen im Hinblick auf die weitere Aufarbeitung der Geschichte des Stalag VII B ein, an der sich die Bezirksheimatpflege im Rahmen einer Arbeitsgruppe beteiligt. Als Ziele der Tagung nannte Lang das Bestreben, mehr über das Kriegsgefangenwesen in Bayerisch-Schwaben zu erfahren, da dieses bis heute weitgehend im Dunkeln liegt. Gleiches gilt für den Einsatz von Zwangsarbeiter:innen und deren Schicksalen, da hier ebenfalls noch große Desiderate bestehen. Im Vorfeld der Tagung hatte die Bezirksheimatpflege eine Umfrage unter den bayerisch-schwäbischen Archiven und Museen gestartet, welche Informationen zu Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter:innen bekannt und verfügbar seien, worüber Lang einen ersten Zwischenstand präsentierte. Im zweiten Teil der ersten Sektion widmete sich CORINNA MALEK (Augsburg) einem speziellen Einsatzbereich von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter:innen, nämlich im Bereich der Kultivierung von Mooren. In einem kursorischen Überblick legte sie dar, dass vor allem in der ersten Hälfte des Ersten Weltkriegs ausländische Kriegsgefangene in bayerischen Mooren zum Einsatz kamen, während im Zweiten Weltkrieg so gut wie keine in Mooren zu Arbeiten herangezogen wurden. Grund hierfür war, dass damals bereits ein Großteil der bayerischen Moorflächen entwässert worden war. Im Hinblick auf den Einsatz von Zwangsarbeitern zu Moorkulturarbeiten in Bayern konnte die Referentin nur auf ein Beispiel aus den Anfangsjahren des Konzentrationslagers Dachau verweisen. Dort wurde im Frühjahr 1933 eine Arbeiterkolonne in Gröbenried zum Torfstich eingesetzt. Weitere Belege für später Einsätze von KZ-Häftlingen fehlen hingegen.

Die zweite Sektion legte den Schwerpunk auf das Kriegsgefangenenwesen in Schwaben, das hauptsächlich von den Stalags VII A in Moosburg und VII B in Memmingen organisiert wurde. Eine grundlegende Einführung in das Thema gab RÜDIGER OVERMANS (Freiburg im Breisgau). Nach einem Überblick über die grundlegenden Begrifflichkeiten und Lagertypen stellte er die Unterschiede zwischen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten heraus, bevor er auf das allgemeine Verwaltungssystem des Kriegsgefangenenlagerwesens und den Mikrokosmos eines Stalag einging. Darüber hinaus verortete er die Relevanz des Themas für die Region. Als erstes konkretes Beispiel stellte JULIA DEVLIN (München) zunächst das Stalag VII A in Moosburg vor. Nach einem kursorischen Überblick über die Geschichte des Lagers in der NS-Zeit und seiner weiteren Nutzung in der unmittelbaren Nachkriegszeit als amerikanisches Internierungslager sowie in den späten 1940er- und 1950er-Jahren als Lager für Vertriebene, ging die Referentin auf die Genese der heutigen Erinnerungskultur an das Lager in Moosburg ein. Sie zeigte auf, in welchem Spannungsverhältnis sich das heutige Gedenken vor Ort bewegt und welche aktuellen Schwierigkeiten insbesondere beim Erhalt der letzten baulichen Spuren bestehen. Perspektivisch soll am Lagerort ein Dokumentationszentrum entstehen, welches das Erste dieser Art in Bayern wäre. CHRISTOPH ENGELHARD (Memmingen) und JAKOB WOLF (Augsburg) stellten anschließend dem Moosburger das Memminger Stalag VII B gegenüber. Die Entstehung des Lagers und seines Standorts bis in die Nachkriegszeit stellte Engelhard vor, während Wolf die Perspektive auf die verschiedenen Häftlingsgruppen und deren Lebensalltag lenkte. Anhand einer quellengestützten Analyse mehrerer Ortschroniken und der archivalischen Überlieferung in Memmingen rekonstruierte und verglich Jakob Wolf die unterschiedlichen Lebensbedingungen der Internierten aus fünf Nationen und stellte markante Unterschiede in der Behandlung heraus. Engelhard hatte zuvor gezeigt, wie sich der Lagerstandort zunächst von einem städtischen Naherholungsgebiet zu einem Sportplatz und schließlich zu einer Sportschule der SA wandelte, bevor 1940 auf Betreiben des Memminger Oberbürgermeisters das Stalag VII B eingerichtet wurde. Über die Nachkriegszeit hinaus zeichnete Engelhard den Weg zum heutigen Erinnerungsort am „Rübezahlplatz“ nach, der derzeit neugestaltet wird. Den Abschluss der zweiten Sektion bildete der Vortrag von PETRA SCHWEIZER-MARTINSCHEK (Kaufbeuren). Anhand einer Fallstudie ermittelte sie aus den Patientenbeständen des Historischen Archivs der Bezirksklinken Kaufbeuren die Zahl und das Schicksal der zwischen 1940 und 1945 in der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren behandelten Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter:innen. Sie legte dar, dass bis dato eine umfassende Studie zur Behandlung von Ausländer:innen in der NS-Zeit in Kaufbeuren und Irsee fehlt und mit ihrer Auswertung ein größeres Projekt beginnen kann. Anhand der Analyse der in Kaufbeuren verfügbaren Quellen ermittelte die Referentin verschiedene Personengruppen, die in der Heil- und Pflegeanstalt im genannten Zeitraum behandelt wurden und in welcher Art. Darüber hinaus ermittelte sie die einweisenden Stellen der Kranken.

Die dritte und vierte Sektion wechselten thematisch zum zweiten Schwerpunkt der Tagung, der Frage nach Zwangsarbeit in Schwaben, wobei man sowohl zivile als auch KZ-Zwangsarbeiter:innen in den Fokus nahm. Zur allgemeinen Einführung legte EDITH RAIM (Augsburg) den Aufbau, die Entwicklung und Funktionsweise des Systems der Konzentrationslager dar, das ab 1934 allein von der SS getragen wurde und außerhalb jeglichen Zugriffs durch Polizei und Justiz lag. Chronologisch stellte Raim die verschiedenen Entwicklungsstufen dar und zeigte die große Heterogenität des Systems und der einzelnen Lager auf. In Schwaben wirkten sich besonders die Außenlager des KZ Dachau als Standorte der Rüstungsproduktion aus. Wie sich dies tatsächlich darstellte, zeigten die Fallbeispiele aus den größten schwäbischen Städten Augsburg und Kempten. Das Augsburger Beispiel erläuterten WOLFGANG KUCERA (Augsburg/Ulm) und SABINE KLOTZ (Augsburg). Kucera gab einen allgemeinen Überblick über den Einsatz von Zwangsarbeiter:innen zwischen 1939 und 1945 in verschiedenen Augsburger Betrieben und legte sodann den Schwerpunkt auf der Firma Messerschmitt, die mehrere Außenlager in Augsburg und Schwaben unterhielt. Der Einsatz für die Flugzeugproduktion der Messerschmitt-Werke wurde dezentral in Augsburg organisiert, zunächst in Haunstetten, bevor nach der Bombardierung des dortigen Lagers die Häftlinge nach Pfersee umgesiedelt wurden. Ferner ging Kucera kurz auf die in der Umgebung liegenden Lager in Horgau, Zusmarshausen und Burgau ein. Die letztgenannten wurden in den letzten Jahren verstärkt erforscht.3 Im Anschluss rekonstruierte Klotz die Organisation des Arbeitseinsatzes in Augsburg, die Lagerstruktur und bauliche Gestaltung. Sie beschränkte sich dabei nicht nur auf die KZ-Zwangsarbeiter:innen, sondern schloss auch den Einsatz ausländischer Zivilarbeiter:innen und Kriegsgefangener ein. An diesem Beispiel wurde deutlich, wie polykratisch sich die Zuständigkeiten und Kompetenzen gestalteten und zu Konflikten und Streitigkeiten führten. Als zweites Fallbeispiel präsentierte MARKUS NAUMANN (Kempten) die in Kempten und Umgebung bestehenden KZ-Außenlager, die für die Firmen BMW und Messerschmitt produzierten. Sämtliche Lager gehörten zum Außenlager-Komplex des KZ Dachau. Anhand von drei kompakten Portraits der Lager in der Tierzuchthalle in Kempten, in der Mechanischen Spinnerei und Weberei Kottern-Weidach und in Blaichach skizzierte er die dort vorherrschenden Lebens- und Arbeitsbedingungen der Häftlinge, im Bild festgehalten von einem französischen Häftling.4

Anhand der lokalen Studien von BARBARA ZEITELHACK (Neuburg an der Donau), DIETER WEBER (Kempten), PETER STÖFERLE (Neu-Ulm) und MATTHIAS GEORGI/LUKAS WOLLSCHEID (München) wurde das Schicksal und der Einsatz ziviler Zwangsarbeiter:innen in Schwaben sichtbar. Eine interessante Bildquelle stellte Zeitelhack aus dem Stadtarchiv Neuburg vor. Im dort verwahrten Nachlass des örtlichen Fotografen Julius Sayle finden sich zahlreiche Portraitbilder von dort eingesetzten Zwangsarbeiter:innen. Zeitelhack zeigte die verschiedenen Analyseebenen und -möglichkeiten von Bildern als Quellen und problematisierte den fehlenden kritischen Umgang und den unterschätzten Quellenwert. Im Anschluss stellte Weber mehrere Schicksale getöteter Zwangsarbeiter in Kempten vor. Anhand der Komplexe „Sonderbehandlung“, „Volksgerichtshofverurteilung“ und „Sondergerichtshofverurteilung“ machte er deutlich, wie bereits geringste Verfehlungen und Bagatellen mit harten, teilweise tödlichen Strafen sanktioniert wurden. Der Rekonstruktion der Kemptener Schicksale widmet er sich gemeinsam mit dem Verein Stolpersteine e. V., dessen zweiter Vorsitzender er ist. Stöferles lokale Fallstudie zum NSDAP-Kreis Neu-Ulm machte die ganze Dimension des zivilen Zwangsarbeitereinsatzes deutlich. Stöferle ermittelte über die Auswertung der Ausländerkartei der Stadt Neu-Ulm die Unterbringungs- und Arbeitsstätten der dort eingesetzten zivilen Zwangsarbeiter:innen und dehnte seinen Untersuchungsradius auch auf den zugehörigen Umkreis aus. Seine Analyse machte erschütternd deutlich, wie weit sich das Netz von Lagern und Arbeitskommandos allein in einem NSDAP-Kreis spannen konnte, nicht weniger als zehn Prozent der Gesamtbevölkerung des NSDAP-Kreises waren Zwangsarbeiter:innen. Zum Abschluss der Sektion gaben Georgi und Wollscheid einen ersten Werkstattbericht zur Unternehmensgeschichte der Lechwerke AG in Augsburg ab. Sie präsentierten speziell die gewonnenen Erkenntnisse zu Zwangsarbeiter:innen der LEW und in deren unmittelbaren Umkreis. Für den Ausbau des Versorgungsnetzes entlang der Iller im Unterallgäu konnten das Projekte den unmittelbaren und mittelbaren Einsatz von Zwangsarbeiter:innen belegen. Mittelbar war der Einsatz, wenn die Firmen im Auftrag der LEW arbeiteten, die Zwangsarbeiter also nicht bei der LEW selbst angestellt waren.

Die abschließende Sektion richtete den Fokus auf die verschiedenen Formen der Erinnerungskultur nach 1945, die sich an Orten von Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit herausbildete. Zunächst stellte SYLVIA HEUDECKER (Irsee) das 2022 erstmals durchgeführten Kursformat „NS-Erinnerungsorte sehen und verstehen“ vor, das in Zusammenarbeit mit der Bezirksheimatpflege entstand. Getragen von dem Ziel, lokalhistorisches Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus vor Ort praktisch zu vermitteln, entstand das Workshop-basierte Format, das sich bei seiner Premiere auf unerwartete Resonanz stieß. In einer kurzen Zusammenfassung ließ sie den Kurs, Revue passieren. Ziel des Formats sei unter anderem die Vernetzung verschiedener lokaler Akteur:innen und der gegenseitige Austausch gewesen. Für 2023 ist bereits ein weiterer Kurstermin geplant. Zum Abschluss gab VERONIKA HEILMANNSEDER (Wiggensbach) einen Überblick über die verschiedenen Phasen der Erinnerungskultur im Nachkriegsdeutschland und stellte dabei immer wieder Bezüge zur Region her. Sie zeigte, wie sich in vier Phasen die Erinnerungskultur wandelte und eine Aufarbeitung und Auseinandersetzung ermöglichte. Perspektivisch fragte sie zudem nach der weiteren Entwicklung der Erinnerungskultur und wie lokale Akteur:innen heute aktiv dazu beitragen können.

Am Ende zweier intensiver und diskussionsreicher Tage zogen die Veranstalter ein positives Fazit. Die Fallstudien zu dem beschränkten geografischen Raum Bayerisch-Schwaben hatten deutlich gemacht, wie weit und tiefgehend das System von Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit hier Fuß fassen konnte und wie wenig dazu bis dato bekannt ist. Zudem sei es gelungen, erstmals die bisherigen punktuellen Erkenntnisse in einen gemeinsamen Zusammenhang zu stellen, was man zukünftig weiter fortsetzen möchte. Auch wurde deutlich, dass es noch einen großen Bedarf an weiterer Forschung und lokaler Aufarbeitung gebe. Auch sei es gelungen, Impulse zu setzen und das Interesse auf beide Themen zu lenken. Dass die Themen bewegen, sei auch durch den sehr guten Besucherzuspruch deutlich geworden. Ein weiterer positiver Nebeneffekt war die Vernetzung von Akteur:innen im Bereich der Erinnerungskultur der beiden Stalag Lager Moosburg und Memmingen, die zukünftig enger in Austausch treten wollen.

Konferenzübersicht:

Markwart Herzog (Irsse) / Christoph Lang(Irsee/Augsburg): Begrüßung

Sektion 1: Zwangsarbeit und Kriegsgefangenschaft

Christoph Lang (Augsburg): Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit – eine Einführung

Corinna Malek (Augsburg): Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeit im Moor

Sektion 2: Die Kriegsgefangenenlager Stalag VII A (Moosburg) und Stalag VII B (Memmingen)

Rüdiger Overmans (Freiburg im Breisgau): Das Kriegsgefangenenlagersystem

Julia Devlin (München): Das Stalag VII A Moosburg

Christoph Engelhard (Memmingen): Das Stalag VII B Memmingen

Jakob Wolf (Augsburg): Das Stalag VII B Memmingen im Kontext des deutschen Kriegsgefangenenwesens

Petra Schweizer-Martinschek (Kaufbeuren) / Michael von Cranach (Kaufbeuren): Die Behandlung von ausländischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern in der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren

Sektion 3: KZ-Zwangsarbeit in Schwaben

Edith Raim (Augsburg): Das KZ-System – eine Einführung

Wolfgang Kucera (Augsburg/Ulm): Zwangsarbeit in Augsburg

Sabine Klotz (Augsburg): Zur Ausbeutung von Kriegsgefangenen und zivilen Arbeitskräften in Augsburg – Einblicke in das Lagersystem

Markus Naumann (Kempten): KZ-Zwangsarbeit in Kempten

Sektion 4: Zivile Zwangsarbeit in Schwaben

Barbara Zeitelhack (Neuburg an der Donau): Portraitfotografien von Zwangsarbeitern

Dieter Weber (Kempten): Zivile Zwangsarbeiterschicksale in Kempten

Peter Stöferle (Neu-Ulm): Zwangsarbeit im NSDAP-Kreis Neu-Ulm

Matthias Georgi (München) / Lukas Wollscheid (München): Zwangsarbeit bei der LEW

Sektion 5: Erinnerungskultur nach 1945

Sylvia Heudecker (Irsee): NS-Erinnerungsorte sehen und verstehen

Veronika Heilmannseder (Wiggensbach): Erinnerungskultur nach 1945

Anmerkungen:
1 Peter Fassl (Hrsg.), Das Kriegsende in Schwaben 1945. Katalog zur Wanderausstellung der Heimatpflege des Bezirks Schwaben, Augsburg 2005; ders., Das Kriegsende in Bayerisch-Schwaben 1945, Augsburg 2006; ders., Beiträge zur Nachkriegsgeschichte von Bayerisch-Schwaben 1945–1970 (Schriftenreihe der Bezirksheimatpflege Schwaben zur Geschichte und Kultur Bd. 2), Augsburg 2011; ders., Die NS-Zeit in Ortsgeschichten (Schriftenreihe der Bezirksheimatpflege Schwaben zur Geschichte und Kultur Bd. 8), Augsburg 2014.
2 Mark Spoerer, Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz. Ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge im Deutschen Reich und im besetzen Europa 1939–1945, Stuttgart/München 2001.
3 Gisela Mahnkopf / Claudia Ried, „Blechschmiede Horgau“ – KZ-Außenlager und Waldfabrik für die NS-Rüstungsproduktion, Augsburg 2010; Maximilian Czysz, Wunderwaffe aus dem Wald. Das Geheimwerk Kuno im Scheppacher Forst und andere Rüstungsstätten der Nazis im Augsburger Land, Augsburg 2016; Martina Wenni-Auinger, Kuno AG Werk 1. Die Endmontage der Messerschmitt Me262 und die Rolle des KZ-Außenlagers Burgau, Burgau 2022.
4 Markus Naumann, Spuren im Wald. Messerschmitt/Werkzeugbau Kottern und das KZ-Außenlager in Fischen. Ein Beitrag zur Rüstungsindustrie und Zwangsarbeit im oberen Allgäu während des Zweiten Weltkriegs, Friedberg 2017; Markus Naumann, Souvenirs de captivité. Zeichnungen aus dem KZ-Außenlager Kempten (Katalog und Schriften der Museen der Stadt Kempten (Allgäu) Bd. 27), Friedberg 2020.

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